Libellenfauna

Die Beson­der­hei­ten des Lebens­rau­mes, ins­be­son­dere die Viel­falt der Gewäs­ser­ty­pen und Suk­zes­si­ons­sta­dien sowie das wär­me­be­güns­tigte Mikro­klima bie­ten gute Bedin­gun­gen für eine Viel­zahl ver­schie­de­ner Libel­len­ar­ten. Hier erfah­ren Sie mehr über die vor­kom­men­den Arten und fau­nis­ti­sche Besonderheiten.

Auf Indus­trie­bra­chen wurde bis­her etwa die Hälfte aller in NRW vor­kom­men­den Libel­len­ar­ten nach­ge­wie­sen. Wie­derum die Hälfte die­ser Arten steht auf der Roten Liste (1999) für den Bal­lungs­raum Ruhr­ge­biet in den ver­schie­dens­ten Gefähr­dungs­ka­te­go­rien. Ein Groß­teil der Libel­len­ar­ten kann sich auf Indus­trie­bra­chen auch erfolg­reich fortpflanzen.

Bei der inten­si­ven Kar­tie­rung im Jahr 2006 wur­den auf Indus­trie­bra­chen 36 Libel­len­ar­ten nach­ge­wie­sen. Von ande­ren Kar­tie­run­gen sind noch wenige wei­tere Arten bekannt, bei­spiels­weise die Gemeine Keil­jung­fer oder die Süd­li­che Heidelibelle.