Hydrochemie

Pfütze auf der Sinteranlage mit pH 12 Lie­gen die Gewäs­ser auf einem typi­schen “Industrie“substrat kön­nen extreme hydro­che­mi­sche Ver­hält­nisse auf­tre­ten. Die elek­tri­sche Leit­fä­hig­keit erreicht Werte von 1500–2200 µS und pH-Werte lie­gen im alka­li­schen Bereich bei 8–10, in Ein­zel­fäl­len sogar dar­über. Diese Werte begrün­den sich aller­dings auf Ein­zel­mes­sun­gen und stel­len wahr­schein­lich nicht den Dau­er­zu­stand dar. 

In Becken mit “nor­ma­lem” Unter­grund sind diese Para­me­ter weni­ger extrem: Die Leit­fä­hig­keit liegt meist bei 700‑1200 µS, der pH-Wert bei etwa 7–8,5.

Tem­pe­ra­tur

Da die Gewäs­ser in der Regel nur eine geringe Tiefe haben, kön­nen sie sich bei Son­nen­ein­strah­lung sehr schnell erwär­men. Ein dunk­ler Unter­grund ver­stärkt diese Erwär­mung noch. Am Gewäs­ser­grund kön­nen im Som­mer Tem­pe­ra­tu­ren von über 30°C auftreten.