Auf vielen Bergehalden, Lagerflächen oder ähnlichen Brachen kommen durch Bodenverdichtung entstandene oder künstlich angelegte Gewässer vor. Dabei handelt es sich oft um kleine Flachgewässer mit natürlichen Uferstrukturen, von denen viele regelmäßig im Sommer austrocknen. Die Vegetation bildet sich sowohl im Gewässer als auch in der Umgebung spontan und unterliegt der natürlichen Sukzession.
Auf ehemaligen Werksgeländen findet man oft verschiedene Becken, wie Klärbecken oder auf Kokereien Löschbecken, in denen beispielsweise Wasser zum Löschen des Kokses gespeichert wird. Diese Gewässer haben künstliche Uferstrukturen, da sie in Beton– oder Stahlwände eingefasst sind. Die meisten Becken haben aufgrund ihrer Tiefe eine ausdauernde Wasserführung, in flachen Becken wird der Wasserstand oft reguliert. Die Vegetation ist in der Regel angepflanzt oder fehlt völlig.
Auf manchen Brachen gibt es als weiteren Gewässertyp meist aus Naturschutzgründen angelegte Folienteiche. Speziell auf Bergehalden oder an deren Haldenfuß kommen häufig kleine Gräben vor.