Oppenweher Moor und Gräben

Im August führte uns eine Exkur­sion Rich­tung Düm­mer, wo wir in Stem­wede nach der Gebän­der­ten Hei­de­li­belle (Sym­pe­trum pede­mon­tanum) such­ten, die dort an eini­gem Grä­ben fliegt. Wir hat­ten das Glück auch zahl­rei­che Tiere zu ent­de­cken. Eine wei­tere typi­sche Art die­ser Grä­ben ist die Braune Mosa­ik­jung­fer (Aeshna gran­dis), die sich bei Patrouille­flü­gen, der Eiab­lage oder beim Aus­ru­hen im angren­zen­den Mais­feld hier sehr gut beob­ach­ten lässt. Aus bota­ni­scher Sicht sollte auch noch das Vor­kom­men der Schwa­nen­blume erwähnt werden.

Anschlie­ßend besuch­ten wir noch das in der Nähe gele­gene Oppen­we­her Moor. Neben der Süd­li­chen Bin­sen­jung­fer und ver­schie­de­nen Hei­de­li­bel­len ent­deck­ten wir an einem Moor­auge die Hochmoor-Mosaikjungfer (Aeshna sub­arc­tica), von der wir sogar ein Paa­rungs­rad beob­ach­ten konn­ten. Ein wei­te­res High­light des Gebie­tes waren die zahl­rei­chen Laub­frö­sche, die sich im Brom­beer­ge­büsch ver­steckt hielten.