Mitten in Do-Huckarde befindet sich am Rande des Gewerbegebietes auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Hansa eine kleine Brachfläche mit einem sehr interessanten Tümpel. Am Gewässer hat sich ein artenreiches Röhricht entwickelt, das mittlerweile allerdings einen Großteil der Wasserfläche einnimmt. Aufgrund der sehr geringen Tiefe trocknet das Gewässer im Sommer regelmäßig aus. Dadurch wird es nur von spezialisierten Libellenarten besiedelt. Zu den 21 nachgewiesenen Arten gehören vor allem die Kleine und die Südliche Binsenjungfer (Lestes virens und Lestes barbarus) sowie eine Reihe verschiedener Heidelibellenarten. Auch die Südliche Mosaikjungfer (Aeshna affinis) findet hier geeignete Bedingungen, so dass hier der erste Bodenständigkeitsnachweis der Art gelang.
Besonders dieses Gewässer zeigt, dass auch unscheinbare Tümpel mitten im Siedlungsbereich von zahlreichen bzw. anspruchsvollen Arten besiedelt werden können, wenn die Bedingungen stimmen.