Da die Fläche hinter den Vereinsräumlichkeiten nicht genutzt wird, kam die Idee auf, vor der sonnenbeschienenen Hauswand eine große Insektenwand aufzustellen. Das Grundgerüst war schnell geplant und dank des Einsatzes von Wilfried Werkmeister auch schnell aufgebaut.
Als Nistmöglichkeiten werden den Insekten verschiedene Materialien angeboten: Baumscheiben und verschiedene Steine mit unterschiedlich großen Löchern, Lehm sowie Strohhalme und Holunderzweige. Ergänzend dazu wird die umgebende Rasen– und Gebüschfläche in eine Blumenwiese umgewandelt, um blütenbesuchenden Insekten Nahrung zu bieten.
Obwohl sich die “Innenausstattung” noch in der Bauphase befindet, sind die ersten verschlossenen und damit belegten Löcher zu sehen. Schon während des Bohrens an weiteren Baumscheiben und Schneidens der Strohhalme wurden mindestens fünf verschiedene Arten beobachtet, wie sie die neuen Wohnräume inspizierten, darin verschwanden und sie bearbeiteten.
